Fibonacci-Techniken: Retracements, Extensions und Expansions
Es ist kaum möglich, sich an den internationalen Finanzmärkten zu bewegen, ohne dem Begriff Fibonacci in irgendeiner Form zu begegnen. Über die faszinierende Biographie Leonardo da Pisas, einem der bedeutendsten Mathematiker des Mittelalters und die von ihm gefundene Zahlenreihe lest bitte selbst im Netz - rund 800 Jahre ist das jetzt her. Wenn das nicht nachhaltig ist..
Auch wir bei Meine-börse.de haben bereits zum Fibonacci-Thema geschrieben.
In dieser Rubrik stellen wir die Grundlagen und ihre Anwendung vor:
1. Fibonacci-Retracements
Mit den Fibonacci-Retracements (kurz: RTs) messe ich typische Rücklaufstrecken aus.
Das folgende Bild zeigt dieses immer wiederkehrende Muster am Beispiel des Xetra-Dax für die Strecke des Hochs vom 13.1.26 zum Tief vom 23.3.26.
Schaut Euch an, wie der Kurs an den Retracements reagiert. Er pausiert oder setzt ein Stück zurück. Manchmal kehrt er an diesen Stellen auch ganz um, wechselt also die Richtung.
Oftmals schießt er - dynamisch - erst ein Stückchen darüber hinaus, um dann zu dem Fibo-Level zurückzukehren und/oder es zu unterschreiten - kurzfristig oder im Rahmen eines U-Turns.
Der nächste Chart zeigt immer noch den Xetra-Dax im 4h-Modus - dieses Mal messen wir nur einen anderen Abschnitt aus: Ihr seht, auch bei diesem kürzeren mit der roten Diagonalen markierten Abschnitt funktioniert das Prinzip.
2. Fibonacci-Extensions
Kommen wir nun zum zweiten Teil: den Fibonacci-Extensions. Mit den Extensions setze ich einzelne Kursabschnitte in Beziehung zueinander.
Die Extensions sind sowohl in Kursrückläufen, wo bei einer mehrgliedrigen Korrektur die einzelnen Abschnitte zueinander in Beziehung gesetzt werden, einsetzbar als auch zur Projektion - d.h. zur Abmessung von Kursbewegungen, die möglicherweise in der Zukunft liegen.
Die folgenden Beispiele zeigen die in der Praxis häufigsten Beispiele:
Eine der häufigsten Relationen ist die Symmetrie von Kursbewegungen, insbesondere in Korrekturen. Wenn Ihr Analysen lest, heißt es häufig: A=C.
Beispiel: BMW-Aktie
Ebenfalls sehr wichtig: die 161,8%-Relation. Sie ist in Aufwärtsbewegungen ebenso wichtig wie in Abwärtsbewegungen.
Die Strecke c ist 161,8% der Strecke A.
Beispiel: Bayer-Aktie
Es ist kaum möglich, sich an den internationalen Finanzmärkten zu bewegen, ohne dem Begriff Fibonacci in irgendeiner Form zu begegnen. Über die faszinierende Biographie Leonardo da Pisas, einem der bedeutendsten Mathematiker des Mittelalters und die von ihm gefundene Zahlenreihe lest bitte selbst im Netz - rund 800 Jahre ist das jetzt her. Wenn das nicht nachhaltig ist..
Auch wir bei Meine-börse.de haben bereits zum Fibonacci-Thema geschrieben.
In dieser Rubrik stellen wir die Grundlagen und ihre Anwendung vor:
1. Fibonacci-Retracements
Mit den Fibonacci-Retracements (kurz: RTs) messe ich typische Rücklaufstrecken aus.
Das folgende Bild zeigt dieses immer wiederkehrende Muster am Beispiel des Xetra-Dax für die Strecke des Hochs vom 13.1.26 zum Tief vom 23.3.26.
Schaut Euch an, wie der Kurs an den Retracements reagiert. Er pausiert oder setzt ein Stück zurück. Manchmal kehrt er an diesen Stellen auch ganz um, wechselt also die Richtung.
Oftmals schießt er - dynamisch - erst ein Stückchen darüber hinaus, um dann zu dem Fibo-Level zurückzukehren und/oder es zu unterschreiten - kurzfristig oder im Rahmen eines U-Turns.
Der nächste Chart zeigt immer noch den Xetra-Dax im 4h-Modus - dieses Mal messen wir nur einen anderen Abschnitt aus: Ihr seht, auch bei diesem kürzeren mit der roten Diagonalen markierten Abschnitt funktioniert das Prinzip.
2. Fibonacci-Extensions
Kommen wir nun zum zweiten Teil: den Fibonacci-Extensions. Mit den Extensions setze ich einzelne Kursabschnitte in Beziehung zueinander.
Die Extensions sind sowohl in Kursrückläufen, wo bei einer mehrgliedrigen Korrektur die einzelnen Abschnitte zueinander in Beziehung gesetzt werden, einsetzbar als auch zur Projektion - d.h. zur Abmessung von Kursbewegungen, die möglicherweise in der Zukunft liegen.
Die folgenden Beispiele zeigen die in der Praxis häufigsten Beispiele:
Eine der häufigsten Relationen ist die Symmetrie von Kursbewegungen, insbesondere in Korrekturen. Wenn Ihr Analysen lest, heißt es häufig: A=C.
Beispiel: BMW-Aktie
Ebenfalls sehr wichtig: die 161,8%-Relation. Sie ist in Aufwärtsbewegungen ebenso wichtig wie in Abwärtsbewegungen.
Die Strecke c ist 161,8% der Strecke A.
Beispiel: Bayer-Aktie

